Fusionsentscheidung verschoben

Die Gespräche und Projektarbeiten zur Vorbereitung einer Fusion zwischen der Allgäuer Volksbank in Kempten und der Bayerischen BodenseeBank in Lindau sind aktuell unterbrochen. Ein Vorstandsmitglied der BodenseeBank, das eine Schlüsselfunktion in den Gesprächsverhandlungen innehat, fällt wegen Krankheit mindestens bis Jahresende aus. Die entscheidungsrelevanten Gespräche mussten daher kurzfristig abgesetzt werden.

In der vergangenen Woche hatte die BodenseeBank ihre Informationsreihe für die Genossenschaftsmitglieder anlässlich der geplanten Fusion nach insgesamt fünf Veranstaltungen beendet. In diesen war der aktuelle Sachstand, das Konzept und der Zeitplan vorgestellt worden. Die Bank registrierte ein reges Interesse der Mitglieder – es wurden etliche Fragen gestellt und auch viele Anregungen geäußert.

Die Verantwortlichen der BodenseeBank nehmen dies zum Anlass, den ohnehin schon sehr ehrgeizigen Zeitplan für die vorbereitenden Schritte zur Fusion auszusetzen und neu zu überdenken. Sie setzen auf einen reifen Entscheidungsprozess und auf die Zustimmung ihrer Mitglieder und Kunden. Die Inhalte der Fusionsgespräche sollen ohne Zeitdruck geprüft werden.

„Die Fusionsgespräche sind nicht beendet, sondern nur unterbrochen“, betont BodenseeBank-Vorstand Joachim Hettler abschließend. Gleichzeitig macht er klar, dass der Zusammenschluss der beiden Genossenschaftsbanken wie ursprünglich geplant für 2018 sehr unwahrscheinlich ist.

Presseerklärung vom 07.12.2017