Historische Ereignisse von 1901 bis 1930

1905 Einstein´s Relativitätstheorie
1910 Hochwasser im Oberallgäu
1914 - 1918 Erster Weltkrieg
1914 Einzug der Bankmitarbeiter in den Ersten Weltkrieg
1916 Bezug des Ponikauhauses in Kempten (Heutige Hauptgeschäftsstelle am Rathausplatz)
1917 Oktoberrevolution in Russland
1918 Eröffnung der Geschäftsstelle Obergünzburg
1918 - 1933 Weimarer Republik
1919 Eröffnung der Geschäftsstelle Oberstdorf
1922 Eröffnung der Geschäftsstelle Fischen und Umfirmierung in "Genossenschaftsbank Kempten"
1923 Bau des Jägerdenkmals am Grünten
1924   Erster Fernseher und erste Spielfilme mit Ton und Währungsreform zur Reichsmark
1925 Erster Skispringer an der Schattenbergschanze
1927 Lindbergh fliegt über den Atlantik
1928 Errichtung der Allgäuhalle in Kempten
1929 Schwarzer Freitag. Beginn der Weltwirtschaftskrise
1930 Offizielle Einweihung der Nebelhornbahn als längste Personenschwebebahn der Welt

Bankgebäude in Kempten - Ponikau-Haus

Am 1.10.1916 erwarb der Spar- und Vorschussverein Kempten das Patrizierhaus P 73 am Rathausplatz für 58.000 Mark und eröffnete am 1. Oktober 1916 hier den Bankbetrieb. Die Südfassade wurde 1928 erneuert, den zweiten Weltkrieg überstand das Gebäude unbeschadet. Als ehemaliger Wohnsitz bedeutender Patriziergeschlechter, Adelsherren und regierender Bürgermeister der Freien Reichsstadt Kempten stellte das "Jenisch-Ponikau-Haus" ein beachtliches Stück Stadtgeschichte dar und ist ein Baudenkmal von besonderer Art.  

Schattenbergschanze in Oberstdorf

Eine erste Skisprungschanze gab es in Oberstdorf schon 1909. Der dort erreichte Schanzenrekord betrug 22 m von Bruno Biehler. Das Gelände war für eine Schanze aber nicht optimal geeignet. Deshalb wurde ein neues Gelände für einen modernen Schanzenneubau gesucht. Der östlich von Oberstdorf gelegene Bereich am Fuße des Schattenbergs schien gut geeignet. Am 27. Dezember 1925 wurde die neu erbaute Schattenbergschanze eröffnet. Bereits 1930 wurde für die Deutschen Meisterschaften und 1936 für die Qualifikationswettbewerbe für die Olympischen Winterspiele in Garmisch-Patenkirchen die Schanze vergrößert. Während des zweiten Weltkriegs verfiel die Schanze. Die Wiedereröffnung fand am 1. Januar 1946 statt. Am 4. Januar 1953 fand auf der Schattenbergschanze zum ersten Mal ein Springen im Rahmen der Vierschanzentournee statt.

Nebelhornbahn in Oberstdorf

Die Nebelhornbahn-AG wurde 1927 gegründet. Die ersten beiden Sektionen der Nebelhornbahn wurden 1928 erbaut und 1930 fertiggestellt. Die damals weltweit längste Personenseilschwebebahn mit Kabinen für 30 Personen wurde am 10. Juni 1930 feierlich eröffnet. Am 2. Mai 1945 wurde der Betrieb auf Anordnung der Besatzungsmächte eingestellt. 1946 wurde der Betrieb wieder aufgenommen.